Schuhbeck und Mack

Schuhbeck und Mack

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Schwäbische Post am 26. Juni 2013
Bericht über den Besuch des FC Bayern Kochs.

Schuhbeck und Mack.
Sternekoch Gast beim Wirtschaftsclub Ostwürttemberg.

Mit Sternekoch Alfons Schuhbeck hatte der Wirtschaftsclub Ostwürttemberg (WCO) kürzlich einen prominenten Gast, der dem Jahresmotto „Ganzjährig Gutes genießen“ eine besonders würzige Note verlieh.
Aalen. Als WCo-Vorsitzender und Bäckermeister Hans-Günther Mack seinem Stargast Alfons Schuhbeck einen Steiff-Bären schenkte, standen zwei veritable „Genuss-Unternehmer“ auf der Bühne im Aalenre „Freudenschmaus“, die sich auch ein Teilchen des Triple-Erfolgs des FC Bayern München auf die Fahnen schreiben können: Schuhbeck kocht seit 27 Jahren für die Bayern-Fußballprofis und Mack backt seit 2002 das Brot, das dem Starensemble von der Säbener Straße Energie liefert.
Um „Brot und Fußball“ ging es bei der WCO-Veranstaltung freilich nur am Rande. Unter dem Motto „Vom Orient zum Okzident — Die Welt der Gewürze“ gewährte Schuhbeck im lockeren Gespräch mit SWR-Journalistin Diana Höre einen Einblick in die Vielfalt zwischen Zimt, Kardamom und Pfeffer. Zum Vergnügen der Besucher bewies Schuhbeck, dass er alles andere als ein staubtrockener Theoretiker ist, vielmehr servierte er sein profundes Wissen über Gewürze kurzweilig voller Pep und outete sich als großer Fan des Ingwers: „Den esse ich täglich“, verriet Schuhbeck. Die scharfe Knolle enthalte nicht nur sehr viel Vitamin C, sondern tage auch zur Entgiftung des Körpers bei. Koriander dagegen sei ebenso gut für den Magen wie auch Chili — der allerdings nur in geringen Dosen. Auch, weil Chili sich mit anderen Gewürzen besser „vertrage“ als Pfeffer, schärft der 64-jährige Meisterkoch seine Gerichte mit der roten Schote.
Was sich über Jahrtausende an Wissen über die Wirkung und Heilkraft der Gewürze gebildet habe, sei in Deutschland ganz im Gegensatz zu Asien durch den Siegeszug der Pharmazie weitgehend verloren gegangen, bedauerte Schuhbeck, der auch aus dem Nähkästchen eines FCB-Kochs plauderte. Ob er den Fußballstars denn Wünsche erfülle, wurde er gefragt.
„Bei mir gibt’s keine Wünsche“, schmunzelte Schuhbeck. Allerdings bereite sein Team den Kickern auf deren Bedarf, Vorlieben und auch Religion zugeschnitten Essen zu. Den neuen Trainer Pep Guardiola müsse man dann noch kulinarisch „einordnen“, scherzte Schuhbeck. Verwöhnt wurden die WCO-Mitglieder auch mit feinen Häppchen aus der Handwerksbäckerei Mack.

 

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